Diskussion um Prioritätensetzung NRW2013-GRW2014

Diskussion um Prioritätensetzung NRW2013-GRW2014

Beitragvon wmbauer » 06 Aug 2013, 17:00

Dieser Thread soll dazu dienen darüber zu diskutieren, ob man die Gemeinderatswahlen im März 2014 vor der Nationalratswahl im September 2013 priorisieren sollte (da man hier keine Hürde von 4% bzw. 5% nehmen muss und ab dem 1. erreichten Mandat jemanden im Gemeinderat hat).

Fakt ist: wir haben viel gelernt im Landtagswahlkampf Anfang diesen Jahres und wissen, was man anders, bzw. besser machen muss um erfolgreich bei der Gemeinderatswahl zu kandieren.

Basierend auf den Ergebnissen der Landtagswahl im Mai 2013 können wir in Salzburg in manchen Gemeinden immerhin mit bis zu 3,2% rechnen...nur 2,5% sind aber z.B. notwendig für einen Sitz im Gemeinderat von Salzburg Stadt. In Salzburg Stadt haben wir mit 1.213 Stimmen immerhin 2% geschafft.

Hier sollten wir nun schon jetzt diskutieren was wir tun wollen, wann und wie wir es tun wollen. Von 2% auf 2,5% ist zu schaffen, aber nur, wenn wir uns ordentlich organisieren und die wenigen Mittel die wir haben optimal einsetzen. Die Frage ist: wollen wir bei der Gemeinderatswahl 2014 erfolgreich sein?

Auch mögliche Strategien können diskutiert werden. Fakt ist: Mitte Dezember müssen wir anfangen Unterstützungserklärungen zu sammeln und Jänner/Februar ist Wahlauseinandersetzung...Anfang März wird dann gewählt. Wir haben keine Zeit zu verlieren!
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Re: Diskussion um Prioritätensetzung NRW2013-GRW2014

Beitragvon heinrich » 08 Aug 2013, 19:56

Ahoi! Von der Logik her bin ich für die Priorität der GRW. Großes Lob übrigens an alle was UE für die NRW gesammelt haben. Die ganze Korrepondenz der BGF ist irgendwie sehr träge und ohne wirkliches Konzept. Mit einem Ja zur Legalisierung von Canabis machen wir in Salzburg sicher keine Punkte. Ist meine Meinung und ich lasse mich gerne von Besseren belehren. Gruß Henoch / heinrich
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Re: Diskussion um Prioritätensetzung NRW2013-GRW2014

Beitragvon wmbauer » 09 Aug 2013, 11:11

Nun, ich denke es ist klar wie ich zu der Sache stehe. Die GRW stellen eine echte Chance auf Mitbestimmung dar (auch wenn das mit einem Mandatar schwer wird und eine zweite Mandatarin eher schwierig zu erreichen sein wird), die NRW mit viel Glück eine Chance auf einen "Achtungserfolg"... ohne Chance auf Mitbestimmung.

Wir sollten aber ALLE unsere Möglichkeiten sondieren.

Wie schon bei der LTW einige gesagt haben könnte man auch eine gemeinsame Kandidatur in Erwägung ziehen.

Wichtig ist aber: wir brauchen Themen! Wir müssen für etwas stehen, dass wir den Wählerinnen und Wählern anbieten können... oder möglichen Partnern.

Freiheit sollte eines unserer Metathemen sein. Dafür stehen wir schließlich (Pirat ist auch Freibeuter, bzw. werden Piraten von vielen auch mit einem freien, selbstbestimmten Leben konnotiert). Wenn man Freiheit herunterbricht auf lokale Themen kommt man auf Schlagworte wie Souveränität und Selbstbestimmung. Aber auch die Freiheit im Internet ist da natürlich ein Thema. Freier Zugang zu Bildung etc. Freiheit in den verschiedensten Ausprägungen ist sicher eines unserer wichtigsten Themen.

Transparenz ist ein weiterer Oberbegriff denn man auf lokale Anliegen herunter brechen muss.

Datenschutz passt nicht ganz in diese Reihe, da das schon zu speziell ist. Was wäre ein passender Oberbegriff zu Datenschutz? Da würde auch Schutz der Privatsphäre reinfallen. Was wäre mit Sparsamkeit? Datenschutz besteht zu einem Gutteil ja auch aus Datensparsamkeit (nur das erheben, was auch gebraucht wird, nur das speichern, was man braucht usw. usf.). Sparsamkeit bietet sich als Oberbegriff auch deshalb an, weil es sich wie Transparenz und Freiheit auf on- und offline Themen übertragen lässt.

Mitbestimmung...Oberbegriff, oder nicht? Dass man die Menschen ernst nimmt, sie in Prozesse miteinbezieht und sie um ihre Meinung fragt.

Sparsam kann man auch in Bezug auf gesetzliche Regulierung anwenden, also nichts "überregulieren".

Freiheit, Transparenz und Mitbestimmung sind ja "Urthemen" der PiratInnen...Sparsamkeit habe ich eher selten in Bezug auf Piratthemen gelesen.

Was meint Ihr? Sollen wir mehr, oder weniger "Basisthemen" definieren? Können wir alles was wir wollen mit Freiheit, Transparenz, Sparsamkeit und Mitbestimmung hinlänglich abdecken? Statt Sparsamkeit könnte man auch Redlichkeit oder Mäßigkeit verwenden (aber Mäßigkeit könnte man auch als Durchschnittlichkeit verstehen). Statt Mitbestimmung Partizipation. Partizipation wäre super, weil das wieder auf vielen Ebenen verwendet werden kann: den Menschen ermöglichen am Internet zu partizipieren, am politischen Prozess partizipieren usw. usf.

Daher Freiheit - Transparenz - Partizipation - Sparsamkeit. Was meint Ihr?
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Re: Diskussion um Prioritätensetzung NRW2013-GRW2014

Beitragvon wmbauer » 10 Aug 2013, 13:37

Nach einigem Überlegen denke ich, dass Redlichkeit besser ist als Sparsamkeit. Redlich kann nämlich 1.) im Sinne von Datensparsamkeit verwendet werden (Daten erheben, speichern, usw.), aber 2.) auch grundsätzlich für z.B. Banken oder Manager wo es um Spesen, oder Gehälter/Bonuszahlungen geht.

Mir scheint wichtig, dass wir Begriffe verwenden die sowohl im online- als auch offline Bereich verwendet werden können, damit die Leute damit etwas anfangen können.
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